Pitch Deck: Was muss rein, was nicht?
Zwölf Folien, jede mit einer Aufgabe
Ein Pitch Deck ist kein PowerPoint über dein Unternehmen. Es ist ein Verkaufsgespräch in Folienform. Jede Folie hat genau eine Aufgabe: eine Frage beantworten, die der Investor im Kopf hat. Wenn die Folie diese Frage nicht beantwortet, gehört sie nicht ins Deck.
Die fünf Folien, an denen Gespräche kippen
Folie 1: Der One-Liner. Ein Satz, der Problem, Zielkunde und Lösung enthält. Kein Buzzword-Bingo. Ein Investor, der nach Folie eins nicht weiß, was du machst, liest nicht weiter.
Folie Traction. Die Folie, die beweist, dass dein Geschäft real ist. Hier stehen die Metriken: Retention, Unit Economics, Kohorten, Trends.
Folie Market. Die Bottom-up-Rechnung: Wie viele Kunden, wie viel Budget, wie oft kaufen sie?
Folie Competition. Die Folie, die am häufigsten falsch gemacht wird. Keine Vier-Felder-Matrix, in der du oben rechts stehst und alle anderen unten links.
Folie Ask. Was willst du, wie viel, wofür, welche Milestones?
Die Wachstumsfolie ist deshalb so kritisch, weil sie genau die Frage beantwortet, die ein Investor sich rechnerisch stellt: wie ein VC-Fonds rechnet.
Was nicht reingehört
Technik-Architektur. Kein Investor will wissen, welches Framework du benutzt.
Finanzprognosen über fünf Jahre. Jeder weiß, dass die Zahlen erfunden sind. Ein einfacher Plan für 18 Monate ist glaubwürdiger.
Mehr als 15 Folien. Ein Investor springt zwischen Folien. Er liest nicht linear.
Statt Behauptungen gehören Beweise auf jede Folie. Siehe Vier-Beweise-Framework.
Die häufigste Ursache für Absagen
Das Deck erzählt die Geschichte des Gründers, nicht die Geschichte des Investors. Du zeigst, wie dein Produkt funktioniert, statt zu zeigen, warum es sich lohnt, in dieses Unternehmen zu investieren. Der Investor fragt sich nicht: Ist das ein gutes Produkt? Er fragt sich: Geht meine Gleichung auf?
In der Diagnose prüfen wir dein Deck auf genau diese Frage.
Was passiert, wenn das Deck den Fuß in die Tür gestellt hat: Was Investoren in Meetings wirklich prüfen.
Das Material hinter dem Deck ist genauso wichtig wie das Deck selbst: Data Room vorbereiten.
Was nach einem guten Deck im Funnel folgt: Vom Pitch zur Verhandlung.
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Was Investoren in Meetings wirklich prüfen: Was im Investorenmeeting tatsächlich passiert und welche Fragen entscheidend sind.
Vier Beweise, die dein Geschäft liefern muss: Nachfrage, Leistung, Ertrag, Wachstum. Vier Stufen, eine feste Reihenfolge.
Vom Pitch zur Verhandlung: Wie Momentum entsteht: Pipeline, Sequencing, Timing. Wann ein Kill-Kriterium nötig ist.